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NumberX: Neues Fintech aus Wien bietet appbasierte Mastercard an

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Die Karte kann mit bestehenden Konten bei der eigenen Hausbank verbunden werden. Für die Nutzung verrechnet NumberX einen monatlichen Pauschalbetrag.

Sie kommen beide aus den Osttiroler Dörfchen Andras, aber wirklich kennengelernt haben sie sich erst in Wien. Und nachdem sie beide zuerst Karriere bei großen Scale-ups (der eine bei Revolut, der andere bei Anyline) gemacht haben, mischen sie nun gemeinsam die Fintech- und Digital-Banking-Branche auf. Das ist zumindest der Plan. Denn das neue Startup NumberX von Claudio Wilhelmer und Matthias Seiderer soll zum „primäres Banking-Interface werden.“

Und das soll so funktionieren: NumberX legt sich via Open Banking (a.k.a. PSD2) mit einer zeitgemäßen App und einer passenden Mastercard quasi wie ein moderner Layer über das Konto einer Hausbank. „Wir sind das einfach verständliche Bindeglied zwischen der alten Bankenwelt und neuen Finanztechnologien – dafür steht NumberX. Das Girokonto der Nutzer*innen bleibt weiterhin bei der Hausbank, dort ist das Vertrauen groß. Auf diesem Fundament bauen wir auf und sehen uns als unabhängige Finanzplattform, die über eine einzige Karte bestehende Girokonten mit innovativen Finanztechnologien verbindet“, sagt Claudio Wilhelmer.

Um zu erkunden, können sich Interessierte in einer Beta-Phase für das Produkt anmelden. Via PSD2-Richtlinie können sie es der App von NumberX (N26 lässt grüßen) erlauben, auf ihr Konto ihrer Hausbank zuzugreifen. Via Lastschrift lädt man die NumberX-Karte monatlich mit einem von der App empfohlenen Betrag auf und kann sie dann zum Bezahlen unterwegs oder im Netz benutzen. Zuerst wird NumberX in Österreich und Deutschland verfügbar sein, später ist der Rollout auch in Ländern wie Spanien, Frankreich oder Italien geplant.

An dem Produkt wollen die beiden Gründer der NumberX International GmbH, wie das 2020 gestartete Unternehmen heißt, zweierlei: zum einen am Interbankenentgelt (Interchange Fee), die in der EU seit 2015 durch eine Verordnung auf 0,3% (Kreditkarten) bzw. 0,2% (Debitkarten) gedeckelt ist. Und weil das nur für die Deckung der operativen Kosten reichen wird, rechnen Wilhelmer und Seiderer auch mit monatlichen Abogebühren, die sie von den Nutzern für die Nutzung von App und Mastercard verlangen können. Die Höhe der Flatrate steht noch nicht fest, soll sich aber irgendwo zwischen Netflix-Abo (8 Euro) und Spotify (10 Euro) bewegen.

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